Führungswechsel am Staatlichen Bauamt Regensburg
08.05.2026-016Regierungspräsident Walter Jonas verabschiedet Karl Stock und Berthold Schneider – Thomas Sendtner und Michael Breu übernehmen
Regensburg. Abschied und Neubeginn am Staatlichen Bauamt Regensburg: Regierungspräsident Walter Jonas hat den bisherigen Amtsleiter Karl Stock und den bisherigen Bereichsleiter Straßenbau Berthold Schneider verabschiedet. Gleichzeitig führte er ihre Nachfolger Thomas Sendtner und Michael Breu in ihre neuen Funktionen ein.
Karl Stock stand seit 2018 an der Spitze des Staatlichen Bauamts Regensburg und prägte das Haus zuvor auch im Hochschulbau. Zum 31. Dezember 2025 trat er in den Ruhestand. Thomas Sendtner hat die Amtsleitung zum 1. März 2026 übernommen. Er kommt vom Staatlichen Bauamt Ingolstadt nach Regensburg, wo er zuletzt den Bereich Hochbau leitete.
„Mit Karl Stock verabschieden wir einen Behördenleiter, der das Bauamt mit großer Erfahrung, hohem fachlichen Anspruch und besonderem Gespür für Regensburg geprägt hat. Thomas Sendtner übernimmt und bringt dafür genau die richtige Mischung aus Praxis, Überblick und strategischem Blick mit“, sagte Regierungspräsident Walter Jonas beim Festakt im Großen Sitzungssaal der Regierung der Oberpfalz.
Auch im Straßenbau ist der Staffelstab übergeben: Berthold Schneider leitete den Bereich seit 2020 und war zuvor unter anderem bei der Autobahndirektion Nordbayern, im Bundesverkehrsministerium und an der Regierung der Oberpfalz tätig. Michael Breu, sein Nachfolger seit 1. April 2026, kennt die Region und ihre Straßenbauaufgaben bestens. Der gebürtige Oberpfälzer war zuletzt als Referent im Sachgebiet Straßenbau an der Regierung der Oberpfalz tätig.
Jonas würdigte Schneider als „geduldigen und verlässlichen Ratgeber und Mentor“ und begrüßte Breu als erfahrenen Fachmann mit regionaler Verwurzelung: „Michael Breu bringt mit, was man für diese Aufgabe braucht: Erfahrung, Überblick und regionale Verbundenheit.“
Das Staatliche Bauamt Regensburg bündelt ein breites Aufgabenspektrum: Hochbau, Hochschulbau, Straßenbau, Querschnittsabteilungen, fünf Straßenmeistereien, Gerätehof und Dombauhütte. „Bauen heißt, viele Anforderungen zusammenzuführen und aus komplexen Aufgaben funktionierende Lösungen zu entwickeln. Genau dafür braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen“, betonte Jonas.
