Inklusion in Kindertageseinrichtungen
27.11.2025-053Regierung der Oberpfalz veranstaltet Fortbildung für pädagogische Fachberatungen
Regensburg. Wie kann es gelingen, dass alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Entwicklungsstand – an Bildung und Gemeinschaft teilhaben? Dieser Frage widmete sich eine aktuelle Fortbildung der Fachaufsicht für Kindertageseinrichtungen an der Regierung der Oberpfalz. Eingeladen waren die pädagogischen Fachberatungen der zehn Jugendämter im Regierungsbezirk.
Durch die Veranstaltung führten Astrid Krüger sowie Sandra Greiml vom Sachgebiet 13. Sie betonten die zunehmende Bedeutung inklusiver Ansätze in Krippe, Kindergarten und Hort: Während früher häufig der Begriff „Integration“ im Mittelpunkt stand, rückt heute der umfassendere - die sog. Inklusion - in den Fokus. Inklusion beschreibt das gleichberechtigte Dazugehören aller Menschen und erkennt Vielfalt als Normalität an.
Um die Fachberatungen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, wurde eine ausgewiesene Expertin eingeladen:
Sabine Stein-Kourim, Dipl.-Kffr. (Univ.), Kindergartenpädagogin, Frühförderin, Begabungspädagogin und Elterntrainerin mit langjähriger Leitungserfahrung im Kita- und Trägerbereich. Sie vermittelte den rund 25 Teilnehmenden praxisnahe Impulse und fundiertes Wissen für eine gelingende inklusive Praxis.
Die Fortbildung griff unter anderem folgende Themen auf:
- Grundlagen der Inklusion
- Vom Konzept der Integration hin zur Inklusion
- Inklusive Praxis in der Kita
- Herausforderungen und Stolpersteine
- Methoden der inklusiven Beratung
- Der „inklusive Werkzeugkoffer“
- Austausch und Möglichkeit zur Fallberatung
Die Fortbildung stieß auf große Zustimmung – insbesondere die vielen Praxisbeispiele und der intensive fachliche Austausch wurden als besonders bereichernd hervorgehoben.
