52 angehende Berufsschullehrkräfte vereidigt

15.09.2026-032

Regierungsvizepräsidentin Christiane Zürn überreicht zukünftigen Pädagoginnen und Pädagogen an den beruflichen Schulen in der Oberpfalz ihre Urkunden

Regensburg. In einem festlichen Rahmen im Refektorium der Regierung der Oberpfalz wurden insgesamt 52 Referendarinnen und Referendare für den Einsatz an beruflichen Schulen vereidigt. Die Zeremonie, die von Regierungsvizepräsidentin Christiane Zürn geleitet wurde, kennzeichnet den Beginn eines bedeutenden Abschnitts in der Ausbildung der angehenden Lehrkräfte in der Oberpfalz.

In ihrer Eröffnungsrede unterstrich Christiane Zürn die zentrale Rolle der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer für die Bildung junger Menschen und die gesellschaftliche Entwicklung: „Kompetente und engagierte Lehrkräfte übernehmen weit mehr als die reine Vermittlung von Wissen. Gerade bei persönlichen oder schulischen Herausforderungen sind sie für Jugendliche wichtige erste Anlaufstellen. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag dazu, Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens und der beruflichen Zukunft vorzubereiten.“

Die angehenden Lehrkräfte haben eine herausfordernde Aufgabe vor sich.
Als Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen sind sie nicht nur Vermittler von Wissen, sondern auch wichtige Wegbegleiter für die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Arbeitswelt. Sie müssen fachliche Kompetenz in ihren jeweiligen beruflichen Fachrichtungen mitbringen, zudem aber auch pädagogische Fähigkeiten entwickeln, um die individuellen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen und zu fördern.

Die beruflichen Fachrichtungen, in denen die Referendare ausgebildet werden, sind vielfältig und zeigen die breite Palette der beruflichen Bildung in der Oberpfalz. Zu den Fachrichtungen gehören Agrarwirtschaft, Bautechnik, Elektro- und Informationstechnik, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaften, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Metalltechnik, Sozialpädagogik und Wirtschaftswissenschaften. Diese Vielfalt spiegelt die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft und Arbeitswelt wider und stellt sicher, dass die Absolventen der beruflichen Schulen bestens auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet sind.

Die Vereidigung der Referendare ist der Start ihrer zweijährigen Ausbildungsphase (Referendariat), während der sie sowohl theoretische Kenntnisse erwerben als auch praktische Erfahrungen in den Schulen sammeln werden. Sie werden eng von erfahrenen Seminarlehrerinnen und Seminarlehrern bzw. Betreuungslehrkräften begleitet, um ihre pädagogischen Fähigkeiten kontinuierlich zu entwickeln.

Regierungsvizepräsidentin Christiane Zürn ermutigte die Referendare, ihre Rolle als Lehrerinnen und Lehrer mit Leidenschaft und Engagement auszufüllen und betonte, dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Zukunft leisten werden.

Ansprechpartner an der Regierung der Oberpfalz für Fragen zum Studium bzw. Referendariat:

Walter Schütz (walter.schuetz@reg-opf.bayern.de, Tel.: 0941 5680-1502)

Weitere Informationen:
https://www.km.bayern.de/lehrer/lehrerausbildung/berufliche-schulen.html
www.zukunftprägen.bayern

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