"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen,
sondern darauf, auf sie vorbereitet zu sein" (Perikles)  

Demografischer Wandel

in der Oberpfalz

Interkommunale Kooperation
Gemeindeübergreifende Lösungen zur Sicherung einer attraktiven infrastrukturellen Versorgung

Die Attraktivität einer Kommune hängt in hohem Maße von der vorhandenen Infrastrukturversorgung ab. Rückläufige Einwohnerzahlen können die Mindestauslastung und damit die Tragfähigkeit von Infrastruktureinrichtungen gefährden. Die infrastrukturelle Versorgung wird zudem dadurch erschwert, dass der Verlust von Einwohnern und Arbeitsplätzen häufig mit negativen Folgen für die kommunalen Haushalte verbunden ist.

Erfahrungen in unterschiedlichen Regionen zeigen, dass es von Vorteil sein kann, wenn sich Kommunen in dieser Situation zusammenschließen und bestimmte Aufgaben gemeinsam bzw. untereinander abgestimmt erledigen. Dadurch werden die ohnehin knappen Finanzmittel effizienter eingesetzt. Darüber hinaus kann durch Kooperation und intraregionale Arbeitsteilung der regionale Wettbewerb um mobile Produktionsfaktoren gestärkt werden. Auch das Landesentwicklungsprogramm Bayern hebt die Bedeutung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit hervor. So soll die siedlungsmäßige und infrastrukturelle Entwicklung in enger Abstimmung zwischen den Gebietskörperschaften, insbesondere durch interkommunale Kooperationen, erfolgen.