"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen,
sondern darauf, auf sie vorbereitet zu sein" (Perikles)  

Demografischer Wandel

in der Oberpfalz

Bevölkerungsprognose: Landkreis Amberg-Sulzbach

Einwohner (aktuelle Quartalszahlen)
31.03.2015 30.06.2015 30.09.2015 31.12.2015
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
103.111 103.162 103.508 103.568
Einwohnerzahlen in den letzten 6 Jahren
31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
105.180 103.597 103.352 103.074 103.045 103.568

Der Landkreis Amberg-Sulzbach liegt im Südwesten der Planungsregion Oberpfalz-Nord mit der kreisfreien Stadt Amberg im Zentrum. Die Bevölkerungszahl war in den Neunziger Jahren von einer starken Zunahme gekennzeichnet, ist aber bereits seit dem Jahr 2002 rückläufig. Dieser Trend wird sich auch in der Zukunft weiter fortsetzen. Laut Prognose muss der Landkreis von 2010 bis 2030 eine Bevölkerungsabnahme um über 8 % hinnehmen.

Einwohnerentwicklung 2000 bis 2030

Einwohnerentwicklung 2000 bis 2030
Beschreibung

Beschreibung der Grafik

Die Abbildung zeigt die Veränderung der Einwohnerzahl im Landkreis Amberg-Sulzbach von 2000 bis 2030. Im Jahr 2001 steigt die Einwohnerzahl noch etwas an, um anschließend kontinuierlich zurückzugehen. Im Jahr 2030 werden voraussichtlich nur mehr ca. 96.500 Personen im Landkreis wohnen.

Einwohner nach Altersgruppen 2000 bis 2030

Einwohner nach Altersgruppen 2000 bis 2030
Beschreibung

Beschreibung der Grafik

Die Abbildung zeigt die Veränderung der Einwohner nach Altersgruppen im Landkreis Amberg-Sulzbach. Der Anteil der unter 19-Jährigen wird von 23,0 % im Jahr 2000 auf 15,6 % im Jahr 2030 zurückgehen. Der Anteil der 19- bis unter 60-Jährigen steigt zunächst an von 54,5 % im Jahr 2000 auf 56,4 % im Jahr 2010, um anschließend kontinuierlich abzusinken bis auf 46,5 % im Jahr 2030. Im Gegenzug nimmt der Anteil der Personen mit 60 Jahren und mehr stetig zu: von 22,4 % im Jahr 2000 auf 37,8 % im Jahr 2030.

Veränderung der Einwohner nach Altersgruppen 2010 bis 2030 in %

Veränderung der Einwohner nach Altersgruppen 2010 bis 2030 in %
Beschreibung

Beschreibung der Grafik

Die Abbildung zeigt die prozentuale Veränderung in den zehn Altersgruppen im Landkreis Amberg-Sulzbach von 2010 bis 2030. Nur in den Altersgruppen der 60- bis unter 75-jährigen (+ 43,3 %) und der 75-jährigen und Älteren (+ 34,0 %) ist eine Zunahme zu erwarten, alle übrigen Altersgruppen müssen Bevölkerungseinbußen hinnehmen, die sich zwischen - 35,0 % (19- bis unter 25-jährige ) und - 11,6 % (25- bis unter 40-jährige) bewegen.

Absolute Veränderung der Einwohner nach Altersgruppen 2010 bis 2030

Absolute Veränderung der Einwohner nach Altersgruppen 2010 bis 2030
Beschreibung

Beschreibung der Grafik

Die Abbildung zeigt die Veränderung der Einwohnerzahlen im Landkreis Amberg-Sulzbach von 2010 bis 2030 in den einzelnen Altersgruppen. Dabei müssen alle Altersgruppen mit Ausnahme der 60- bis unter 75-jährigen (+ 7.100 Personen) und der 75-jährigen und Älteren (+ 3.300 Personen) einen zahlenmäßigen Rückgang hinnehmen, der in der Altersgruppe der 40- bis unter 60-jährigen (- 9.600 Personen) besonders kräftig ausfällt.

Durchschnittsalter in den Jahren 2010 und 2030

Durchschnittsalter in  den Jahren 2010 und 2030
Beschreibung

Beschreibung der Grafik

Die Abbildung zeigt das Durchschnittsalter im Landkreis Amberg-Sulzbach in den Jahren 2010 und 2030, welches durch den Rückgang in den unteren und mittleren Altersgruppen einerseits und die kräftige Zunahme in den oberen Altersgruppen andererseits von 43,1 auf 48,2 Jahre ansteigt.

Jugend- und Altenquotient 2010 und 2030

Jugend- und Altenquotient 2010 und 2030
Beschreibung

Beschreibung der Grafik

Der Jugendquotient, das heißt die Anzahl der 0- bis 19-jährigen bezogen auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahre wird im Landkreis Amberg-Sulzbach von 33,4 im Jahr 2010 auf 30,7 im Jahr 2030 zurückgehen. Hingegen wird der Altenquotient, also die Anzahl der 65-jährigen und älteren Personen bezogen auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahre, deutlich von 32,4 im Jahr 2010 auf 54,7 im Jahr 2030 steigen.