Ausstellung
"Kleine Bauten der Infrastruktur"
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Vom 30. März bis 23. April 2010 zeigt die Regierung der Oberpfalz in Verbindung mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA)
die Ausstellung "Kleine Bauten der Infrastruktur - Wie das Unsichtbare
sichtbar wird".
Wir sind umgeben von kleinen Bauten, die das Leben leichter und angenehmer
machen. Viele sind sichtbare Zeichen jener unsichtbaren Netze, die uns
versorgen. An den Dienst gewöhnt, nehmen wir sie als selbstverständlich kaum
mehr wahr. Während die Architektur großer Projekte im Licht einer kritischen
Öffentlichkeit steht, entstehen kleine Bauten der Infrastruktur im Schatten.
Tatsächlich prägen sie als kleinste Bausteine des Städtebaus die Umwelt und
unser Bild von ihr. Sie bieten Komfort, Schutz, Sicherheit, Identität und
Geborgenheit. Nicht zuletzt an ihnen liegt es, ob wir einen Ort als anziehend
oder abstoßend empfinden. Allgegenwärtig formen sie unseren Eindruck von einer
Stadt, auch wenn wir die Ursache im Hintergrund nicht gleich erkennen. Ihrer
Gestaltung kann deshalb nicht genug Sorgfalt zugewendet werden. Beispiele
zeigen, wie mit Phantasie für verschiedene Aufgaben Lösungen gefunden werden
können, die charaktervoll und unverwechselbar einen Ort gestalten. Die Beispiele
umfassen Bauten für den Verkehr wie Haltestellen für Busse und Bahnen, Brücken,
Stege, Fahrradunterstände ebenso wie Bauten der Versorgung und Entsorgung wie
Transformatoren, Reglerstationen, Brennstoffzellen und Tankstellen. Nicht
zuletzt auch Schutzdächer, Dämme und Bauten der Kommunikation wie Kioske und
Pavillons.
Die kleinen Bauten der Infrastruktur lassen sichtbar werden, was uns an Technik
unsichtbar begleitet, aber auch, wie wir Verantwortung wahrnehmen für die
Gestaltung der Umwelt. In ihnen zeigt sich unser Verständnis für Baukultur. Die
Ausstellung will zu Mut und Phantasie anregen.
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