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Managementsysteme sind unbestritten die bestgeeigneten Instrumente, um wirtschaftliche Erfolgspotentiale von Unternehmen zu erkennen, zu nutzen und zu sichern. Betriebe, denen es gelingt, die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden,
ihres Umfelds und ihrer Mitarbeiter zu erkennen, sind wirtschaftlich erfolgreich und bleiben dies auch. Hierbei helfen Managementsysteme, die Organisationsstrukturen und Abläufe in den Unternehmen abbilden, effizient gestalten und reproduzierbar halten.
Diese Erkenntnis beeinflusst zunehmend auch die Organisation des Arbeitsschutzes in den Unternehmen mit der Folge, dass
Arbeitsschutzmanagementsysteme immer häufiger in die vielfach bereits vorhandenen Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme der Betriebe integriert werden. Hierdurch wird der Arbeitsschutz effektiver und wirtschaftlicher gewährleistet.
Die Bayerische Staatsregierung und die Arbeitsschutzbehörden haben dieses Potenzial frühzeitig erkannt und gemeinsam mit der Wirtschaft OHRIS entwickelt: Dies ist ein vollintegrierbares Managementsystemkonzept, dessen betriebliche Umsetzung den Schutz der Beschäftigten ebenso sichert und verbessert wie die Sicherheit technischer Anlagen.
OHRIS: Branchen- und betriebsgrößenunabhängig einsetzbar
OHRIS ist für große und kleine Betriebe gleichermaßen geeignet. Ursprünglich gemeinsam mit der chemischen Industrie entwickelt, hat es sich seit Jahren in den unterschiedlichsten Branchen bewährt, beim Automobilhersteller ebenso wie beim Bäcker, in der Elektroindustrie oder in der Metzgerei.
OHRIS: Immer auf dem aktuellen Stand
OHRIS
- erfüllt nachweislich nationale und internationale Standards (ILO-Leitfaden "Arbeitsschutzmanagementsysteme",
Nationaler Leitfaden "Arbeitsschutzmanagementsysteme", OHSAS 18001 etc.)
- ist ein Gesamtkonzept bestehend aus Systemkonzept und den erforderlichen Hilfsmitteln zur Einführung und Anwendung
- ist frei von Interessenskonflikten, auf Grund der Anerkennung durch die Gewerbeaufsicht
- ist aktuell und wird ständig an laufende Entwicklungen (ISO 9001:2000 – ISO 14001:2004 – ILO-Leitfaden, Nationaler Leitfaden) angepasst.
OHRIS: Arbeitsschutz mit System
Mit OHRIS entsteht in jedem Unternehmen ein maßgeschneidertes betriebliches Arbeitsschutzmanagementsystem. Es greift nicht in die betriebliche Struktur ein und lässt sich problemlos in bestehende Managementsysteme integrieren.
Mit OHRIS werden der Arbeitsschutz und die Sicherheit der Beschäftigten systematisch und nachhaltig in die Strukturen und Abläufe des Unternehmens eingebunden. Arbeitsschutz ist eine Führungsaufgabe. Alle Beschäftigten wirken aktiv daran mit.
Zur Anwendung von OHRIS steht - im Gegensatz zu anderen Systemen - ein Gesamtpaket an Hilfsmitteln zur Verfügung, das folgende Komponenten enthält:
- das Arbeitsschutzmanagementsystem-Konzept OHRIS:2005
- die Handlungsanleitung für kleine und mittlere Unternehmen
- eine Anleitung zur Dokumentation und ein Handbuch-Beispiel, für ein integriertes Managementsystem
- eine Anleitung und Checklisten für das interne Audit.
Darüber hinaus bietet es viele weitere Hilfsmittel zur Einführung und Anwendung eines betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems.
OHRIS: Umfassender Service
Bei der Einführung und Anerkennung des betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems erhalten bayerische Unternehmen fundierte und kostenlose Unterstützung.
Der Freistaat Bayern bietet durch die Gewerbeaufsichtsämter bei den Regierungen auf Wunsch der Unternehmen kostenlose
- Beratung bei der Einführung
- Durchführung der erstmaligen Systemprüfung und Zertifizierung
- Aushändigung des OHRIS-Zertifikats
- Durchführung der wiederkehrenden Systemprüfung und Rezertifizierung
- Eintragung des Unternehmens in das Standortregister.
Diese Dienstleistung durch den Freistaat Bayern ist für Arbeitsschutzmanagementsysteme einzigartig und spart den Unternehmen Zeit und Kosten.
Durch die freiwillige Einbindung der Gewerbeaufsichtsämter besitzt OHRIS ein Höchstmaß an Verbindlichkeit und Rechtssicherheit.
Kleine und mittlere Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten bis weniger als 250 Beschäftigte können im Rahmen der
verfügbaren Haushaltsmittel zudem nach erfolgreicher Anerkennung des betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems mit 5000 Euro gefördert werden.
Links und Informationen
Ansprechpartner
-
Dr. Michael Rötzer
Telefon: 0941 5025-130
E-Mail
-
Rainer Schamburek
Telefon: 0941 5025-163
E-Mail
-
Gunter Nowack
Telefon: 0941 5025-158
E-Mail
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