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Neue Breitbandtechnologien für den ländlichen Raum


Breitbandinformationsveranstaltung am 30.09.2009 bei der Regierung der Oberpfalz

Am 30.09.2009 fand bei der Regierung der Oberpfalz eine Veranstaltung zum Thema "Breitbandversorgung in der Oberpfalz" statt. Nach der Zentralveranstaltung Ende Januar diesen Jahres war es die Absicht von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, in erster Linie die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, insbesondere den bayerischen Gemeindetag – Bezirksverband Oberpfalz- als Multiplikatoren über neue Entwicklungen und Best Practice Beispiele zu informieren. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hatte die Regierungen gebeten, die Gemeinden in weiteren Veranstaltungen über erfolgreiche Best-Practice-Beispiele zu informieren. Neben dem Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Gemeindetages, Herrn 1. Bürgermeister Albert Höchstetter, waren alle seine Kollegen aus den sieben Kreisverbänden der Oberpfalz anwesend. Der Bayerische Landkreistag war durch Herrn Landrat Liedtke vertreten.

Frau Regierungspräsidentin Brigitta Brunner stellte in ihrem Eingangsstatement insbesondere die Entwicklung des Förderaufkommens dar. Von insgesamt 226 Oberpfälzer Kommunen haben 177 Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien durchgeführt, 18 Kommunen haben Investitionsförderbescheide erhalten (Gesamtfördersumme: 1.165.000,00 Euro). Dieser auch im bayernweiten Vergleich beachtliche Fortschritt zeigt ebenso die Innovationsfreude der Oberpfälzer Kommunen wie auch den Grad der Unterversorgung in einem ländlich geprägten Regierungsbezirk.

Ministerialrat Dietrich Schirm aus dem Wirtschaftsministerium stellte aktuelle Entwicklungen rund um das bayerische Breitbandförderprogramm vor. Er riet den Anwesenden, sich nicht vorab auf einen Anbieter festzulegen, sondern auch die Angebote alternativer Anbieter genau zu prüfen. Herr Bürgermeister Höchstetter stellte die Haltung des Bayerischen Gemeindetages dar, der die Breitbandversorgung als eine Aufgabe der Daseinsvorsorge ansieht und das bereitgestellte Förderinstrumentarium, vor allem für logistisch und topographisch benachteiligte Kommunen, nach wie vor für nicht ausreichend erachtet.

Schwerpunkt der Veranstaltung waren drei Referate, in denen Projekte mit Pilotcharakter (sog. Best Practice) vorgestellt wurden.

Herr 1. Bürgermeister Horst Kratzer (Vortrag) und Herr Dipl. Ing. (FH) Christian Brandl von Brandl Services (Vortrag) erklärten, wie das bayernweit erste WLAN-Netz für einen Ortsteil des Marktes Postbauer Heng (Landkreis Neumarkt i.d.OPf.) entstand.

Der designierte Bundestagsabgeordnete und 1. Bürgermeister Karl Holmeier und Herr Naber von smart solutions (Vortrag) stellten die Hybridlösung (Richtfunk kombiniert mit Glasfaser) vor, mit der die Gemeinde Weiding (Landkreis Cham) als Pilotprojekt des Bayer. Wirtschaftsministeriums gefördert wird. Besonders ist daran auch, dass die Gemeinde Eigentümerin des Glasfasernetzes sein wird.

Landrat Volker Liedtke, Wirtschaftsreferent Rudolf Reger und Max Bögelein von mvox berichteten über den Stand im Landkreis Schwandorf, wo im Jahr 2010 eine flächendeckende Grundversorgung unter Beteiligung aller Gemeinden entstehen soll (Vortrag).


 
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