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Informationen zum Inhalt der Agenda 21
Text der Agenda 21
Den Text der Agenda 21 (deutsche Übersetzung) können Sie unter
www.agrar.de/agenda/
nachlesen.
Beispiele wichtiger Kapitel der Agenda 21
Teil 1
Soziale und wirtschaftliche Dimensionen
- Veränderung der Konsumgewohnheiten (Kap. 4)
- Schutz und Förderung der menschlichen Gesundheit (Kap. 6)
- Förderung einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung (Kap. 7)
Teil 2
Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung
- Schutz der Erdatmosphäre (Kap. 9)
- Planung und Bewirtschaftung der Bodenressourcen (Kap. 10)
- Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und ländlichen
Entwicklung (Kap. 14)
- Erhaltung der biologischen Vielfalt (Kap. 15)
- Entwicklung, Bewirtschaftung und Nutzung der
Wasserressourcen (Kap. 18)
- Umweltverträgliche Entsorgung gefährlicher Abfälle (Kap. 20)
- Umweltverträglicher Umgang mit festen Abfällen (Kap. 21)
Teil 3
Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen
- Globaler Aktionsplan für Frauen zur Erzielung einer
nachhaltigen und gerechten Entwicklung (Kap. 24)
- Kinder und Jugendliche und nachhaltige Entwicklung (Kap. 25)
- Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21 (Kap. 28)
- Stärkung der Rolle der Privatwirtschaft (Kap. 30)
- Wissenschaft und Technik (Kap. 31)
- Stärkung der Rolle der Bauern (Kap. 32)
Teil 4
Möglichkeiten der Umsetzung
- Finanzielle Ressourcen und Finanzierungsmechanismen (Kap. 33)
- Förderung der Schulbildung, des öffentlichen Bewusstseins
und der beruflichen Aus- und Fortbildung (Kap. 36)
Welche Bereiche spricht die Agenda 21 an
Die Agenda 21 spricht mit ihren 40 Kapiteln alle wesentlichen
Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung an.
Die Agenda 21 = das Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert.
Mit diesem Aktionsprogramm werden detaillierte Handlungsaufträge gegeben, um einer
weiteren Verschlechterung der Situation entgegenzuwirken, eine schrittweise Verbesserung
zu erreichen und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen.
Das Aktionsprogramm gilt sowohl für Industrie- wie für Entwicklungsländer.
Wichtige Kapitel der Agenda 21 für die Kommunen
Kapitel 28Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21
Handlungsgrundlage:
Da viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen auf Aktivitäten auf
der örtlichen Ebene zurückzuführen sind, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen
ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der in der Agenda enthaltenen Ziele.
Als Politikebene, die den Bürgern am nächsten ist, spielen die
Gemeinden eine entscheidende Rolle bei der Information und
Mobilisierung der Öffentlichkeit und ihrer Sensibilisierung für eine
nachhaltige umweltverträgliche Entwicklung.
Maßnahmen:
Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen
und der Privatwirtschaft eintreten und eine "kommunale (lokale) Agenda 21" beschließen.
Durch Konsultation und Herstellung eines Konsenses würden die Kommunen von ihren Bürgern
und von den örtlichen Organisationen, von Bürger-, Gemeinde-, Wirtschafts- und
Gewerbeorganisationen lernen und für die Formulierung der am besten geeigneten
Strategien die erforderlichen Informationen erlangen.
Durch den Konsultationsprozess wird das Bewusstsein der einzelnen Haushalte für
Fragen der nachhaltigen Entwicklung geschärft.
Außerdem werden kommunalpolitische Programme, Leitlinien, Gesetze
und sonstige kommunale Vorschriften mit den Zielen der Agenda 21 abgestimmt oder bewertet.
Merkmale einer erfolgreichen lokalen Agenda 21
Lokale Agenda 21Prozesse bündeln, fördern und
organisieren die nachhaltige Entwicklung einer Kommune.
- Sie streben als Ziel die Umsetzung des RioAktionsplanesAgenda 21 an
- Sie vernetzen ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Sichtweisen und Lösungen
- Sie werden legitimiert durch einen formalen politischen Beschluss des Gemeinderates
- Sie nutzen neue Formen der Beteiligung und des kooperativen Dialogs, bürgerschaftliches Engagement
- Sie binden dadurch neue Akteure und Gruppen in die kommunalpolitische Entwicklung ein und schaffen ein positives Gemeindeverständnis
- Sie führen zu konkreten Projekten
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