|
Erklärungen zu wichtigen
Begriffen rund um die Agenda 21
Agenda 21
Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, das sustainable development zum Ziel hat. Verabschiedet von
179 Staaten, darunter auch Deutschland, auf der UNCED in RIO im Juni
1992 (Begriffserläuterung)
Brundtland-Bericht
Abschlussbericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung mit dem Titel "Unsere gemeinsame Zukunft" von 1987, in dem unter anderem der Begriff der nachhaltigen Entwicklung definiert wird.
Nachhaltige Entwicklung
Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der
Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen
ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können.
Charta von Aalborg (27.05.1994)
von ursprünglich 80 europäischen Kommunen sowie 253 Vertretern internationaler Organisationen unterzeichnetes Dokument, als Bekenntnis der Agenda 21 mit dem Ziel der Zukunftsbeständigkeit
Fossile Energieträger
Endliche Ressourcen zur Energiegewinnung wie Kohle, Öl und Erdgas. Beim Verbrennen fossiler Energieträger entstehen aufgrund des Kohlenstoffgehalts u.a. Kohlendioxid-Emissionen.
Lokale Agenda 21
Speziell auf den Problem- und Kompetenzbereich einer lokalen Verwaltungseinheit (wie beispielsweise einer Kommune oder eines Kreises) bezogene Zielsetzungen der Agenda 21. Die Zielsetzungen bestehen aus dem Aktions- bzw. Handlungsteil und dem prozesshaften Verfahren der Umsetzung.
Öko-Audit
allgemein: eine systematische Überprüfung der Umwelteinwirkungen von Institutionen oder Unternehmen; Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates vom 29. Juni 1993 über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die
Umweltbetriebsprüfung. Diese Verordnung wird im deutschen Sprachgebrauch auch als
"EG-Öko-Audit-Verordnung" bezeichnet.
Ökologie
Wechselbeziehung zwischen den Lebewesen und der Umwelt; Wissenschaft von den Beziehungen der Lebewesen zur
Umwelt.
Sustainable Development
Bezeichnung für eine Entwicklung der Menschheit, durch die die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen befriedigt werden, ohne die Befriedigung der Bedürfnisse kommender Generationen zu gefährden (intergenerative Gerechtigkeit) und gleichzeitig Anstrengungen unternommen werden, um die bestehende Verteilungsungerechtigkeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu mildern und schließlich zu überwinden
(intragenerative Gerechtigkeit).
Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung - Rio+10 Johannesburg
In Johannesburg fand im September 2002 der Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung statt. Sein Ziel war, eine Bilanz zu ziehen, wie nachhaltig sich die Welt seit dem Weltgipfel in Rio 1992 verändert hat.
|